Norma & Christopher

Norma & Christopher

Leben in der Knopffabrik

Viel Platz, viel Grün und ein großer Wilder Garten - das alles bietet Offenbach Bieber der Familie Brocke, die früher mitten im Stadtzentrum wohnte, aber heute auch die Abgeschiedenheit zu schätzen weiß. Norma und Christopher leben mit ihren zwei erwachsenen Kindern in einer Art WG - jeder hat Pflichten und alle sind gleichberechtigt. Privat lieben die beiden Kontinuität, schließlich sind sie seit über 20 Jahren zusammen... aber beruflich regiert die Neugier und Sehnsucht nach Veränderung! Der Mut zum Risiko wurde immer belohnt - denn wer offen durch die Welt geht, kriegt auch viel zurück!

fragensteckbrief

 

 
 

fragen an Norma und Christopher

Wie würdet ihr Euch selbst beschreiben?

International, weltoffen, interessiert (Norma + Christopher)

Christopher: Ein weiter Horizont und nicht engstirnig oder kleinkariert, dies bewirkt eine offene Resonanz anderer – es öffnen sich neue Welten und das gibt mir auch viel zurück.

Norma: ich mag Veränderungen, gerade im beruflichen Kontext! Das ist spannend und wenn von selbst nichts passiert, denke ich mir etwas aus, das mein Leben auf die eine oder andere Art verändert. Im Privaten bevorzuge ich dagegen Kontinuität – gerade im Hinblick auf die Partnerschaft.

Veränderung erfordert auch immer Mut, aber bei uns siegt stets die Neugier! Es bereichert unser Leben und bisher hat immer alles geklappt – zum Glück!

Wie wohnt ihr?

In Bieber – weil die S-Bahn direkt vor der Haustür ist – wichtig für uns, als Leute die in Frankfurt arbeiten! Seit die Kinder erwachsen bzw. ausgezogen sind – unsere Tochter ist bereits mit 16 in die Handballakademie gezogen -, gleicht das Zusammenleben einer WG. Gleichberechtigte Mitbewohner, jeder hat seine Aufgaben – mehr oder weniger aktiv von den Kindern betrieben. 

 

 
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Eure Lebensgeschichte in wenigen Sätzen?

Norma: Ich bin in Mexiko geboren und mit 2 Jahren nach Deutschland in den Westerwald gezogen. Stationen in Dietzenbach und Heusenstamm begleitet von einer kaufmännischen Ausbildung und verschiedenen Anstellungen in der Werbe- und Finanzbranche und der Gründung meines eigenen Unternehmens. Zwischendrin habe ich Christopher kennengelernt, wir haben unsere Familie gegründet und sind in Bieber gelandet.

Christopher: Als jüngster von 3 Brüdern bin ich in Heidelberg geboren und 1970 nach Offenbach gezogen. Aufgewachsen in einer kreativen Familie: Vater war Architekt und Direktor des Stadtplanungsamts, Mutter Künstlerin. Auch heute noch ist das Wohnzimmer eher ein Atelier. Ich wusste schon früh, dass ich Architekt werden wollte. Habe in Darmstadt studiert und danach in vielen Büros gearbeitet und diverse Projekte betreut. Nach 5 Jahren Selbstständigkeit bin ich heute bei der ABG Frankfurt Holding und betreut dort als Bauherr Großprojekte wie den Bau des Romantikmuseums und den Kulturcampus.

 

Was bedeutet Heimat für euch?

Heimat ist nicht unbedingt ortsgebunden! Heimat ist da wo die Familie ist und die Menschen mit denen man sich wohlfühlt. Mexiko ist immer genauso ein Wohlfühl-Ort wie es Bieber ist.

 

Welchen Gegenstand verbindet ihr mit eurer Heimat und warum?

Norma: Einen bestimmten Gegenstand habe ich nicht, aber greife immer wieder gerne ins Bücherregal und blättere in den alten Fotoalben.

Christopher: Papier und Stift. Schon als Kind waren das die wichtigsten Gegenstände und die sind es bis heute! Ich bin ein visueller Mensch und liebe es zu zeichnen.

 

 
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Seid ihr in Deutschland / Offenbach angekommen?

Ja! Tief verwurzelt.

Was macht eure Nachbarschaft / euer Stadtviertel aus?

Sehr schön ist die Käsmühle oder auch die verschiedenen Feste in Bieber.

Das Grüne, der große, wilde Garten und die Biergärten in der Umgebung runden das ganze ab. Für Christopher war es auch essentiell, dass man früher die Flutlichtmasten des alten Kickers-Stadions sehen konnte.

 
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Welche Orte in der Stadt würdet ihr gerne kennenlernen – und warum?

Die alten Dinge kennen wir, aber die Dinge, die sich neu entwickeln und verändern sind interessant.

Christopher: Ich würde gerne teilhaben an den Veränderungen. Was passiert am Marktplatz oder am Kaiserlei? Wo finden die Subkulturen ihren Platz?

Norma: Mich interessiert, was sich hinter den Kulissen Neues entwickelt, ob das kreative Start-up’s sind, Eventlocations  oder  Hinterhofwerkstätten.

Wie kommt ihr zur Ruhe?

Wir investieren beide viel Zeit in unsere Jobs. Abends nutzen wir die verbleibende Zeit zum Austausch, Diskussionen und Planungen.

Norma: Ich bin sehr happy über die 4-Tage Woche als Angestellte. Freitags und am Wochenende habe ich dann Zeit für mein Unternehmen und die täglichen Erledigungen. Für mich persönlich eine perfekte Balance.

Christopher: Ich praktiziere "Aktive Erholung": Man ist platt, aber entspannt z.B. beim Kochen. Wenn einen zu viele Sachen beschäftigen, ist es besser aktiv zu sein, als sich in die Ecke zu setzen und nichts zu tun.

 

 
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Woran arbeitest du/ihr gerade?
Was beschäftigt euch aktuell?

Norma: Die berufliche Zweigleisigkeit noch besser zu verbinden bzw. zu vereinbaren. Und die Kinder: unsere Tochter macht jetzt Abitur und unser Sohn studiert im Sommer für 1 Semester in Kolumbien - das beschäftigt mich schon sehr!

Christopher: Der Job ist sehr dominant und keine 9 to 5- Stelle. Manchmal beschäftigt es mich zu viel, aber es ist auch spannend und herausfordernd.

Außerdem hat Handball einen großen Teil in unserem Leben eingenommen und wird es voraussichtlich auch weiterhin tun – Christopher hat eine Mannschaft trainiert, Norma kümmert sich um die Organisation von Veranstaltungen und wir besuchen regelmäßig die Spiele unserer Tochter, die deutschlandweit stattfinden.

Steckbrief Norma


Jahrgang
1965


Tätigkeit
Executive Assistant/ Relocation Manager


Geburtsort
Torreón, Mexico


Passion
Musik, Tanz


Seit wann OF
1990


Lieblingsessen
Spaghetti Bolognese, Mexikanisch


Steckbrief Christopher


Jahrgang
1966


Tätigkeit
Architekt


Geburtsort
Heidelberg, Deutschland


Passion
Kunst und Architektur


Seit wann OF
1970


Lieblingsessen
Mexikanisch und Handkäs